worum es geht: musik

Samstag, 3. Juli 2010

hip/hop: "dans dans dans" [jack parow, za]
das schönste an so lustigen fußballveranstaltungen (außer gestern abend - da war nix lustig. selten ist mir ein ergebnis so auf den magen geschlagen...) ist für mich die umfeldberichterstattung. ausgesprochen lehrreich, das alles.
und daher möchte ich an dieser stelle auf das beim niggemeier gefundene wintermärchen2010-blog hinweisen.

so, zur sache:
seit "cooler as ekke" hab ich JACK PAROW auf dem schirm; jetzt hat der junge mann mit der flotten mütze nachgelegt.
innerhalb kurzer zeit haben seine rapskills schier unfassbare fortschritte gemacht; auch der rückgriff auf den schon bei "die antwoord" eingeführten electroclash passt ziemlich gut zu seinem exaltierten gesamtauftritt.



die unverkennbare inszenierung als kunstfigur ähnelt der ninjas und yo-landi vissers (die antwoord) - anscheinend ist das notwendig, das leben in südafrika ist wohl auch sonst schon ernst genug.
im gegensatz zu diesen stammt er aber tatsächlich aus den capeflats, genauer aus bellville (wo es auch einen stadtteil parow gibt;-), immerhin "four whole miles further than Eminem has to commute from his trailer park to the city”*. hier wohnt auch nicht gerade nur die prominenz.

parow ist breiter aufgestellt, experimentierfreudiger und sperriger als das recht homogen durchgestylte antwoord-projekt, mit dem er auch schon zusammen einen track eingespielt hat.
das verballhornen von rap-clichés und die unbedingte selbstironie gibt seinen tracks eine art von leichtigkeit, die man sich bei manchen seiner euro- und us-kollegen nur wünschen kann...
auch er ist mittlerweile in europa unterwegs, es sei ihm dabei viel freude und erfolg beschieden.
nur bitte nicht noch cooler werden.

dies ist ein update zu "geen fokken vrae nie"
und
ein beitrag aus der serie hip/hop/rap
und
ein beitrag aus der kurzserie met afrikaans deur die jaar

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genial!

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das denk ich aber auch.
ich liebe besonders die braai-zange am gürtel, die ihn als autochthonen afrikaaner ausweist.

hier noch die übersetzung.

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hier noch ein remix,
der vielleicht sogar frau monolog gefallen könnte;-)
film ab!

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Och, da mag ich das Original tatsächlich lieber. Nur, weil Elektronik drübergelegt ist, macht es das alles ja auch nicht zwingend besser.

Horizonterweiterung jedenfalls, mal wieder hier :)

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aber das afrikaans kommt toll raus.

ansonsten danke für die schmeichelei - so selbstverständlich ist das ja nicht, dass jemand nur aufgrund der empfehlung drauf klickt, obwohl eigentlich klar ist, dass das nicht die bevorzugte musike ist...

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Bei ihnen bin ich sicher, das, was es zu hören gibt, ist nichts, was mir wehtun würde, insofern klicke ich doch gern :)

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Groovieeee!

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live
http://www.watkykjy.co.za/2011/02/jack-parow-van-coke-kartel/

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