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Donnerstag, 6. Dezember 2012
worum es geht: polit
Demokratie oder Diktatur
vert, 02:58h
es ist zum verzweifeln.
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Donnerstag, 1. November 2012
worum es geht: musik
"enough is enough"... [chumbawamba, UK]
vert, 21:40h
...hieß es 1994, als chumbawamba zusammen mit credit to the nation "anarchy"anzettelte.

(können sie mal kaufen. ist kein einziges schlechtes lied drauf)
unerhört!
antifaschistischer pop!
ohne HATE! HATE! NO FUN! DESTROY!
immer etwas radikaler als ich, aber bigmouth strikes again gehört wohl zur britischen linksfolklore. unverdrossene kämpfer*innen pro bono, contra malum, dafür hab ich sie immer bewundert.
die gehören nicht nur zu meiner musikalischen, sondern auch zu meiner politischen sozialisation.
ein musikalisches wechselbalg war das, immer für eine überraschung gut. plötzlich spielten sie "english rebel songs" ein, erschufen mit "tubthumping" eine veritable fußball-mitgröhlhymne, würdigten peter greenaways "the cook, the thief, his whife and her lover" oder gingen einfach mal nur noch akustisch auf tour.
enough is enough haben sie jetzt gesagt, nach drei jahrzehnten subversiver musik, von denen ich sie fast zwei als eine meiner lieblingsbands bezeichnen möchte. dass ich nicht ohne mindestens einen song von ihnen auf der jeweils ultimativen urlaubskassette jemasl das land verlassen hätte, versteht sich ja wohl von selbst. nu is die jugend vorbei, schon wieder...
drei letzte konzerte, eins in norwegen, eins in leeds (klar) und jetzt raten sie mal, wer morgen nach berlin fährt. und ein tränchen verdrückt.
(müsste noch karten geben an der abendkasse. mir unerklärlich, eine freundin hat für uns schon vor monaten welche bestellt.)
und irgendwann erzähl ich mal die geschichte, wie ich mit alice nutter ein interview für meine schülerzeitung gemacht habe. oder wie die musik zum soundtrack für einen kleinen aufstand wurde - an deutschen hochschulen wohlgemerkt. oder wie ich halb blind nach düsseldorf gefahren bin, weil ich dort auf der gästeliste stand. ach.

(können sie mal kaufen. ist kein einziges schlechtes lied drauf)
unerhört!
antifaschistischer pop!
ohne HATE! HATE! NO FUN! DESTROY!
immer etwas radikaler als ich, aber bigmouth strikes again gehört wohl zur britischen linksfolklore. unverdrossene kämpfer*innen pro bono, contra malum, dafür hab ich sie immer bewundert.
die gehören nicht nur zu meiner musikalischen, sondern auch zu meiner politischen sozialisation.
ein musikalisches wechselbalg war das, immer für eine überraschung gut. plötzlich spielten sie "english rebel songs" ein, erschufen mit "tubthumping" eine veritable fußball-mitgröhlhymne, würdigten peter greenaways "the cook, the thief, his whife and her lover" oder gingen einfach mal nur noch akustisch auf tour.
enough is enough haben sie jetzt gesagt, nach drei jahrzehnten subversiver musik, von denen ich sie fast zwei als eine meiner lieblingsbands bezeichnen möchte. dass ich nicht ohne mindestens einen song von ihnen auf der jeweils ultimativen urlaubskassette jemasl das land verlassen hätte, versteht sich ja wohl von selbst. nu is die jugend vorbei, schon wieder...
drei letzte konzerte, eins in norwegen, eins in leeds (klar) und jetzt raten sie mal, wer morgen nach berlin fährt. und ein tränchen verdrückt.
(müsste noch karten geben an der abendkasse. mir unerklärlich, eine freundin hat für uns schon vor monaten welche bestellt.)
und irgendwann erzähl ich mal die geschichte, wie ich mit alice nutter ein interview für meine schülerzeitung gemacht habe. oder wie die musik zum soundtrack für einen kleinen aufstand wurde - an deutschen hochschulen wohlgemerkt. oder wie ich halb blind nach düsseldorf gefahren bin, weil ich dort auf der gästeliste stand. ach.
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Donnerstag, 25. Oktober 2012
worum es geht: polit
„Mein Opa ist aus Iskenderun...“
vert, 18:01h
anlässlich meines letzten beitrags möchte ich mal ganz praktisch auf die grenzen der festung europa hinweisen. und was der grund dafür sein könnte, warum menschen ihr zuhause verlassen um eben dorthin hinzugehen.
in diesem blog, das ich ihnen dringend zur lektüre ans herz legen möchte begleiten zwei journalisten syrische flüchtlinge aus dem bürgerkriegsgebiet bis nach deutschland.
nicht ganz einfach, in dieser region überhaupt zu agieren, da muss man sich schon eine gute geschichte (mit bart;-) ausdenken („Mein Opa ist aus Iskenderun...“) - meines erachtens ein mutiges unterfangen.

derzeit sind sie in hatay und besuchen flüchtlingslager, treffen auf unverhohlen auf türkischem gebiet operierende syrische milizen und bloggen zeitnah, ach was, quasi live! ihre erlebnisse.
(...und kommen hoffentlich mit heiler haut zurück!)

flüchtlingssolidarität jenseits von entindividualisierten hegemonialen begriffsdebatten.
in diesem blog, das ich ihnen dringend zur lektüre ans herz legen möchte begleiten zwei journalisten syrische flüchtlinge aus dem bürgerkriegsgebiet bis nach deutschland.
nicht ganz einfach, in dieser region überhaupt zu agieren, da muss man sich schon eine gute geschichte (mit bart;-) ausdenken („Mein Opa ist aus Iskenderun...“) - meines erachtens ein mutiges unterfangen.

derzeit sind sie in hatay und besuchen flüchtlingslager, treffen auf unverhohlen auf türkischem gebiet operierende syrische milizen und bloggen zeitnah, ach was, quasi live! ihre erlebnisse.
(...und kommen hoffentlich mit heiler haut zurück!)

flüchtlingssolidarität jenseits von entindividualisierten hegemonialen begriffsdebatten.
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Dienstag, 23. Oktober 2012
worum es geht: polit
german dream
vert, 01:45h
so schnell werd ich die bilder nicht vergessen. zwanzig jahre und zwei monate ist das jetzt her, und vor zwanzig jahren war man schon wieder bei der tagesordnung, den "asylkompromiss" vorbereiten.
viele wissen das gar nicht mehr und einige, fiel mir neulich auf, können das gar nicht wissen.
ein dicker brocken film. aber irgendwelche snippets können das heute nicht mehr darstellen, was da eigentlich passiert ist. und warum.
hab ich mal so 2005/06 irgendwo ins netz geschrieben:
viele wissen das gar nicht mehr und einige, fiel mir neulich auf, können das gar nicht wissen.
ein dicker brocken film. aber irgendwelche snippets können das heute nicht mehr darstellen, was da eigentlich passiert ist. und warum.
hab ich mal so 2005/06 irgendwo ins netz geschrieben:
auch wenn (mir) die erkenntnis unangenehm ist: die idee einer rassisch reinen volksgemeinschaft ist anscheinend tief verwurzelt in der deutschen mehrheitsbevölkerung . trotz aller wohlmeinenden - und entlarvenden - beteuerungen, bleiben die leitlinien der nürnberger rassegesetze soziale realität.kann ich auch nichts von zurücknehmen.
man könnte manchmal schier an seinen mitmenschen verzweifeln.
....
die biologistische sicht ist erschreckend: dass sich menschen von abweichendem äusseren in diesem land nicht wohlfühlen, liegt ja nicht ganz unwesentlich an der tatsache, dass die idee einer rassisch reinen bevölkerung immer noch tägliche realität ist. die daraus resultierenden projektionen sind soziale praxis und die vorliebe für indisches essen keine genetische disposition.
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Dienstag, 4. September 2012
worum es geht: stadtlandfluss
sundowner
vert, 17:49h
na?

wo_bin_ich?

da kommen sie nie drauf...

wo_bin_ich?

da kommen sie nie drauf...
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