worum es geht: polit

Montag, 22. Dezember 2014

weißes rauschen/white noise

die parallelgesellschaft der extremistischen mitte

was mir bis auf weiteres unerklärlich bleibt: warum wird eigentlich allen medien, politiker*innen, personen des öffentlichen lebens usw. das verbreiten von märchen unterstellt - und stattdessen glaubt man gleichzeitig völlig unüberprüft alles, was an irgendeiner serverecke im internet steht?
es gibt ja zweifellos gute gründe, nicht alles zu glauben, was in der zeitung steht (oder im fernsehen kommt). nur: da könnte man dann auch ganz andere fragen stellen, als die nach der rettung des abendlandes (durch selbsternannte "europäische patrioten". gegen "islamisierung".)

wie wärs denn mit der umverteilung von unten nach oben, hier als aalglatter neoliberalismus, in anderen teilen der welt als brutaler kapitalismus - und beide geben gepflegt einen fick auf die menschen, die damit leben müssen. das sind keine höheren mächte, sondern gier und egoismus und ein unmenschliches wirtschaftssystem, das mit sozialer marktwirtschaft schon lange nix mehr zu tun hat und wohl locker zwanzig prozent der hiesigen bevölkerung dauerhaft abhängen wird.
follow the money, dann muss man sich auch nicht über nebenwidersprüche streiten. dass pegedöns dabei den fokus auf flüchtlinge, integration und dergleichen richtet, ist mehr als unanständig. DAS verschleiert nämlich den blick aufs wesentliche. und deswegen sind auch soviele leute (ich zum beispiel) sauer auf die bagage. da marschiert nämlich nicht der vielbeschworene "deutsche, der endlich aufgewacht ist" und sondern der ebenfalls oftmals inkriminierte "schlafmichel" - nur dass er sich dabei seine mütze noch bis zum kinn gezogen hat (oh, da ist mir grad ein link ausgerutscht).
was in diesem zusammenhang auch idiotisch ist: (im besten fall) hilflose und dennoch vollständig unbegründbare zuschreibungen in irgendwelche milieus - dazu habe ich tatsächlich noch kein einziges schlaues wort gelesen. dafür aber viele dumme. der versuch, die leute mit sozialer distinktion abzuwerten, ist ausgesprochen ekelig und trifft auch nicht den kern der chronischen und beratungsresistenten uninformiertheit, die nun wirklich kein privileg bildungsferner schichten ist.

aber letztlich fragt man sich doch: what? islamisierung? kampf der kulturen? werden hier eigentlich sündenböcke für was ganz anderes gesucht? merkt ihr noch was?
und ich finde, dass man - wenn man sich mit ein paar tausend leuten auf die straße stellt und auf andere leute zeigt - auch die verdammte pflicht hat, sich solchen fragen zu stellen. aber wenn man nix hören, sehen und sagen will (siehe oben: schlafmütze) dann bleibt man - womöglich auch sich selbst - die antwort schuldig. aber eins ist man dann nicht mehr: ein opfer der verhältnisse.



es ist auch ein kampf um historische wahrheiten: menschen sind 1989 mit dem slogan „wir sind das volk“ auf die straße gegangen und haben sich gegen die mächtigen gewehrt, sie haben dafür prügel, gesellschaftliche randständigkeit und gefängnis in kauf genommen. jetzt gehen leute mit dem selben spruch auf die straße und wehren sich gegen die schwachen. sie werden nicht verprügelt, sie kommen nicht ins gefängnis und wähnen sich als mitte der gesellschaft (stimmt vielleicht sogar. war mir immer schon verdächtig.) da kotz ich halt im strahl.
dass da 15k menschen mit den inhalten "wir sind das volk" rufen und sich damit unrechtmäßig das historische erbe aneignen ist höchstgradig unappetitlich.
diese fünzehntausend haben _nichts_ zu befürchten, bis auf eventuell: eine andere meinung. schon die können sie oftmals nicht aushalten. sie sind nicht fähig oder bereit zu erfassen, dass ihr handeln konsequenzen hat und sie diese tragen müssen. genau das, was sie von anderen menschen lautstark einfordern.

das absurde ist auch: es gab und gibt tatsächlich staatliche repression, menschen werden überwacht, ihnen werden die wohnungen durchsucht, ihre telefone werden abgehört (die klassischen obstruktionsmaßnahmen), sie lassen sich auf demos verprügeln oder lebensgefährlich verletzen. ihre meinungsäußerung wird oft genug einer politischen justiz unterworfen und dann bestenfalls mit repressiver toleranz verkleistert. interessanterweise habe ich da noch nie gehört, dass die extremistische mitte in diesem fall bereit gewesen wäre, einer freien gesellschaft das wort zu reden. und diese "patriotischen europäer" haben dazu ebenfalls nichts beizutragen. ihr impetus ist besitzstandswahrung und paranoia. und sie lassen sich in ihrer relativen deprivation bereitwillig lenken.
es ist übrigens ein alter denkfehler der linken bewegungstheorie, dass soziale bewegungen immer emanzipatorisch und fortschrittlich sind. letztlich war der ns auch eine. (*tusch!*;-) und deswegen sprechen querfrontstrategen wie elsässer bei der alten friedensbewegung. da muss ich leider ein bisschen weinen. aber wundern tut es mich nicht.*


jede "mitte" ist definiert durch ihre ränder und ich bezweifle (übrigens nicht völlig allein) dass diese "mitte" definitorisch größer ist als die nichtmitte. sich aus fünfzehntausend demoteilnehmer*innen eine "mehrheit der deutschen" herbeizufantasieren ist maximal abenteuerlich - jeder studiprotest bringt in seinen hochzeiten mehr auf die straße, und das im zuverlässigen schweinzyklus von drei bis fünf jahren...
erst wenn man bereit ist anzuerkennen, dass das system gesellschaft aus mehr als "drinnen oder draußen" besteht, wird man verstehen können, wie sich metasysteme konstituieren und entwickeln (huch. ich bin ein luhmannist geworden auf meine alten tage!).
es gibt ja durchaus einen analytischen bezugsrahmen für das, was da grad passiert. und wenn ich mir das framing anschaue, gefällt mir das _begründet_ nicht.
ich lasse mir auch durch den wie eine monstranz verehrten antiintellektualismus dieser leute meinen über jahre erarbeiteten gehirninhalt nicht mit gefühlter politik ersetzen. da wäre ich ja blöd.



die schwafelei von der zensur der mächtigen: krasse hallus - andere müssen für solche pilze viel geld bezahlen. das thema ist überall in den medien, egal welchen, es wird breit gesellschaftlich diskutiert - in diesem zusammenhang ein verschweigen herbeizuhalluzinieren, dafür bedarf es schon einer sehr eigenen wahrnehmung. die meisten haben dagegen nicht den hauch einer ahnung, was „meinungsfreiheit“ überhaupt ist: sie meinen da so vor sich hin und die anderen sollen das dann akzeptieren. diskussion als einbahnstraße, jetzt sei doch mal still, wenn du mit mir redest...
darin sind die leute übrigens den von ihnen verhassten „system-“ und „mainstreammedien“ und der „lügenpresse“ in der funktionsweise recht ähnlich.

ein problem des deutschen(?) journalismus ist eher, dass viele leute - quer durch alle politischen ansichten - nur das lesen wollen, was sie eh schon denken. das ist natürlich furchtbar langweilig und macht im schlechtesten fall auch langweiligen journalismus.
klar gibt es ihn, den schlechten und bösartigen tendenzjournalismus, wie gelegentlich beim mir von herzen verhassten spon. trotzdem anerkenne ich, dass es auch dort pluralistischen journalismus gibt, guten und schlechten, welchen, dessen grundaussage ich mehr und welchen, dem ich weniger zuneige. der idee, dass es dort umfassend eine hidden agenda gibt, die uns allen "die wahrheit" (und wenn ja, welche? es existieren da ja alle möglichen ideen!) vorenthält, verfallen wohl nur leute, die ihre eigene wahrheit verkaufen müssen und denen kein besseres marketing einfällt. obwohl: das marketing ist gut (weil erfolgreich), aber es ist halt letztlich nur virale reklame - die allerdings dazu angetan ist, das gesellschaftliche klima zu vergiften. achja, die springerpresse gibt’s ja auch noch. aber die ist offenbar irgendwie ok, da wird ja auch fröhlich herumgebrodert.

es gibt genug alternatives infomaterial und indipendentmedien neben den "leitmedien", aber das mag wohl niemand lesen. aber kopp&co. das ist sehr traurig. i want to believe.
oft gibt es mehrere wahrheiten. vielleicht weiß man es manchmal nicht, das muss man lernen auszuhalten. aber statt der einen fragwürdigen gleich der anderen noch bekloppteren idee hinterherzulaufen: also ich weiß ja nicht.

eine onlinediskussion mit den akteur*innen ist nur sehr schwer möglich, wenn man nur mit einschlägigen links zugerotzt wird - damit ist der diskurs dann vorgegeben und ruckzuck findet man sich in einer absurden exegese über jebsens kalenderspruchweisheiten wieder. ein hingeworfener link ersetzt keine debatte und keinen eigenen gedanken. das scheint mir das schwierigste daran: menschen zum eigenen denken zu animieren – ich weiß nicht, ob ich die kraft habe, vor allen dingen, wenn es sich um durch links aus dem kopp-verlag (u. dergl.) erleuchtete menschenkinder handelt. ich hab verständnis dafür, dass die klassischen grünlinksversifften gutmenschen sich da auch mal fassungslos ausklinken - niemand wird gern in einen hermetischen strudel aus irrsinn gerissen.
wie im kommentarbereich von zeitungen ausgeteilt wird: sowas kann man ja wohl nicht politische debatte nennen.
oder auf facebook, wo einen in kürzester zeit hasstiraden verfolgen (lesen sie mal die kommentare unter einem post von cem özdemir, wenn er ein privates bild seiner eltern aus den sechziger jahren vor einem weihnachtsbaum postet, versehen mit einem milden spott gegenüber leuten, die vor diesen eltern angst hatten oder noch haben ...oder irgendeinem post von ihm. das geht so nicht. und ich mag den nicht mal besonders.)
und alles in dieser repetitiven und formelhaften maschinensprache, die ich nur aus politsekten kenne, hier häufig durchsetzt mit vokabular der extremen rechten. mag ja unbewusst sein, zeigt aber ganz schön die anschlussfähigkeit dieser „bewegung“. und das müde selbstviktimisierungsablenkungsmanöver, sich als verfolgte darzustellen, nur weil man „als deutscher mal was sagt, ist man gleich nazi!“, gleich gefolgt von der "ich bin kein nazi, aber"-argumentation. ein großes mimimi, die wohl weinerlichste aller massenbewegungen. da muss man sich schon große mühe geben, nicht die contenance zu verlieren, wenn man sich als kommentator*in dazu gesellt.
es bleibt dabei: dumm ist, wer dummes sagt. nazi ist, wer. eben.
woanders als bei blogger.de würd ich das hier gar nicht ins netz schreiben wollen (diese debatte hier nebenan bildet den anstoß und das gerüst dieser überlegungen).

letztlich muss ich der ganzen debatte dankbar sein.
sie hilft mir, mich zu erinnern.
falls jetzt demnächst zufällig die asylgesetzgebung verschärft werden sollte, können sie ja auch mal dran denken.



edit: linkfixing und ein paar redaktionelle änderungen (wahllos vergessene kommata verteilen)

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Soviel noch zu den Systemmedien (oder der "Lügenpresse" oder wie auch immer man den medialen Mainstream wegen seiner übergroßen politischen Korrektheit verunglimpfgen mag.

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oh, sowas bei einer springerpublikation? das macht mich jetzt aber echt betroffen, das hätte ich nie gedacht!

aber die geschichte um den rtl-reporter ist ja nun auch wieder ein hammer...
kaum witzel ich hier noch rum:
hinterher waren wieder nur journalisten und v-leute da. nachdem man in den einschlägigen medien erfahren kann, dass die gegendemonstranten ja nun auch nur bezahlte statisten waren, male ich mir grad aus, wenn die WAHRHEIT herauskommt:
es handelt sich dabei um die dreharbeiten für einen episodenfilm, dessen drehbuch noch aus dem nachlass von christoph schlingensief stammt. dieser wird unter dem namen "bitte liebt dresden" das erbe der aktionistischen performanz im öffentlichen raum lebendig halten und gilt in informierten kennerkreisen an der amerikanischen ostküste schon heute als meilenstein dieses genres sowie als passable geldanlage. fortsetzungen mit anderen städten sind schon in arbeit.
das ist jetzt aber mal eine referenzhölle! hahaha!

(sie finden, das sei quatsch? beweisen sie mir das gegenteil!;-)
...legt der postillon schon nach:
https://www.der-postillon.com/2014/12/samtliche-pegida-anhanger-in-wahrheit.html

klingt eigentlich auch total schlüssig.

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Klar, das war ja auch eine prima Steilvorlage.

@ mark793: Irgendwie irritiert mich das sehr, wenn ausgerechnet Sie den Begriff "Systemmedien" benutzen, ohne ihn in Anführungszeichen zu setzen. Damals nannten sie es "Systempresse".

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@arboretum: Hatte mich nach dem Absenden tatsächlich noch kurz gefragt, huch, hätte ich das nicht auch noch eintüddeln müssen? Meine Überlegungen wurden dann jäh unterbrochen von einem Schlüssel in der Wohnungstür, und jetzt stehts halt noch so da.

Muss aber ehrlicherweise einräumen, dass ich diesen historischen Bezug nicht prominent auf dem Schirm hatte (LTI war in meinen paar Semestern Germanistik nicht gerade ein Studienschwerpunkt). Ich neige indes auch weiterhin dazu, den Begriff deswegen nicht für völlig verbrannt zu halten. Dass der Großteil des heutigen Medienangebots die Grundlagen des vorherrschenden politischen und wirtschaftlichen Systems eher stützt als unterminiert, kann man glaube ich schon so sagen. Die Wertung hängt da m.E. mehr am Kontext als am Begriff selber, zumal mir "Systemmedien" auch schon in dezidiert linken, beziehungsweise kapitalismuskritischen Zusammenhängen begegnet ist.

Die Anführungszeichen hätte es da oben aber schon allein deswegen gebraucht, um mich von dem PEGIDA-Kontext dieses Begriffs klar zu distanzieren.

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Deshalb habe ich die auch in Ihrem Kommentar vorige Woche unter den Bäumen ergänzt. Mir fiel deshalb umso stärker auf, dass Sie die hier auch wieder vergessen hatten.

Da es bei dezidiert linken Weltanschauungen zum Teil auch Überschneidungen gibt mit rechten Weltanschauungen, wundert mich das nicht, dass Ihnen der Begriff dort schon begegnet ist.

Dass der Großteil des heutigen Medienangebots die Grundlagen des vorherrschenden politischen und wirtschaftlichen Systems eher stützt als unterminiert

Ist es denn überhaupt Aufgabe des heutigen Medienangebots, das vorherrschende politische und wirtschaftliche System zu unterminieren? Steht das so in den Pressegesetzen?

Dass dort zum Teil heftigst Agenda-Setting betrieben, zum Teil schlampig gearbeitet wird (aus Personalmangel und Zeitnot) und zum Teil sogar beides, steht außer Frage und ist schlimm. Ebenso, dass ein Gutteil der Medienarbeiter in einer eigenen Blase zu leben scheint.

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Ist es denn überhaupt Aufgabe des heutigen Medienangebots, das vorherrschende politische und wirtschaftliche System zu unterminieren?

Nö, das würde ich so nicht postulieren, und dem in weiten Teilen der Branche vorherrschenden Mindset entspräche das auch so gar nicht. Allerdings frage ich mich in letzter Zeit schon auch manchmal, ob und inwieweit die Dinge, die Sie in Ihrem letztem Absatz ansprechen bzw. völlig zu Recht kritisieren, systemisch sind. Bin da noch zu keinem abschließenden Ergebnis gelangt.

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#steilvorlage: hm, hm, hm.
es war überhaupt nicht meine absicht, mich in das getümmel zu werfen, da erkenne ich bei mir durchaus auch eine gewisse abscheu, mich damit überhaupt näher zu beschäftigen - vor allen dingen, weil ich grad echt auf dem zahnfleisch gehe; ich hab wirklich keine zeit für das alles. andere mögen sowas à la main runterschreiben, ich brauche dazu mehrere stunden, die mir grade ganz ernsthaft woanders fehlen (eigentlich hatte ich morgen frei...), das ist auch für mich keine fingerübung, nur: wenn ich nachdenken von anderen fordere, muss das auch für mich gelten. und die klassische blitzerklärung "autoritärer charakter" fand ich dann doch etwas wohlfeil.
wenn ich darüber nicht hätte häppchengerecht nachdenken und dialogisieren dürfen, wäre dieser zusammenhängende text derzeit sicher nicht entstanden, von daher hab ich nicht nur eine steilvorlage abgearbeitet. mag sich vielleicht nicht so anhören, aber ich habe wirklich versucht, hinter diese texte und meinungen der gartenbesucherin zu sehen. aber für verständnis reicht es halt nicht, es hat mich eher weiter weggetrieben.

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Die Steilvorlage bezog sich doch auf den Postillon, nicht auf Sie.

Mir geht das ähnlich, das sah man ja auch daran, dass es mitunter länger dauerte, bis ich auf die Kommentare antwortete. Bis dahin hatte sich auch der ein oder andere Kommentator schon wieder aus der Diskussion ausgeklinkt.

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was tun?
wie geht's jetzt weiter? die parallelgesellschaft der extremistischen mitte zu integrieren dürfte ein schwieriges unterfangen sein, schließlich sind sie ja dort der meinung, dass sich die welt schon um sich dreht.
ich würd diese demos letztlich nicht so wichtig nehmen, das demobilisiert sich wieder nach weihnachten wie jeder gute studistreik. allerdings bleibt da die frage, was bleibt. gehen die leute wirklich wieder in ihre vorgärten zurück und hassen einfach weiter ihre nachbarn oder gibts einen entrismus in die afd&co? vernetzung findet ja grad schon statt, aber für eine eigene neue organisation mit richtigen strukturen sind sie zu unfähig und undemokratisch. hm.

ich seh grad nicht, dass man das potential dieser leute einem gemeinwohl dienlich positiv kanalisieren kann.

[#steilvorlage: achso.]

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So wird es wohl sein. Flaut wieder ab. Das ganze Ressentiment bleibt selbstverständlich. Und kommt irgendwann wieder raus.

Daher muss man wohl weitermachen. Vielleicht endlich mal konsequent ran an die soziale Frage. Möglicherweise erleben wir das ja noch. Soooo alt sind wir schließlich noch nicht (Sie ohnehin nicht).

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Anmerkung: zwei Links im Text sind kapott.

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Ja, Fehlerbild nach vergessenem https:// aus.

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fixed. da hat der verf#*=§te openoffice-writer, mit dem ich die fragmente sortiert habe, irgendwo fröhlich weitere anführungszeichen hineinauto"korrigiert". danke für den hinweis.

ich belobige an dieser stelle das linksklicken und schäme mich jetzt schon für mindestens einen albernen. sie haben mir vertraut und ich...*schluchz*

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ein gedicht, ein gedicht!
die form kommt jetzt tatsächlich etwas überraschend. aber immerhin kommt sie noch rechtzeitig zum fest, eine ziemlich ätzende stellungnahme ehemaliger ddr-bürgerrechtler*innen zur oben bereits ausreichend gegeißelten historischen vereinnahmung:
https://m.tagesspiegel.de/politik/ddr-buergerrechtler-kritisieren-pegida-euer-abendland-heisst-dunkeldeutschland/11157958.html

nachdem einige von ihnen ja schon umgehend hyperventilierten, weil ein paar schlecht gepflegte kreuze eine europareise machten, war es in dieser angelegenheit jetzt verdächtig lange sehr ruhig geblieben.

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Sehr treffend.
Ein Ex-Kumpel von mir, der noch 2009 den NRW-Landtagseinzug der Linken mit Sahra & Co. mitgefeiert hat (während draußen ein paar Hundert rechtsradikale Hansa-Rostock-Fans versuchten, reinzukommen und uns plattzumachen), hat nach exzessivem Konsum der Materialien von Kopp&Co sein Herz für AfD und Pegida(Dügida entdeckt und schrieb mir kürzlich (nachdem ich ihn sachlich daraufhin angechattet hatte):

du bist lediglich eine linke zecke
das warst du und wirst du immer bleiben
soclhe leute wie dich brauchst unser land mitnichten


Gruselig...

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interessant. neue freunde gesucht und gefunden. viele berauschen sich ja am handeln in der (vermeintlichen) masse, die mechanismen sind auch mir aus meiner ungefestigteren politischen jugend nicht unbekannt. aber man muss halt schon gucken, für was man da losgeht.
bei manchen überwiegt wohl dieser sehr starke wunsch nach "gemeinschaftsgefühl" mit autoritären strukturen...

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https://www.wiesaussieht.de/2014/12/17/pegida-ohne-leitfiguren-ein-gastbeitrag-von-benjamin-preisler/

via

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dieter rucht <3
https://www.miro-jennerjahn.eu/377/ist-los-mit-der-saechsischen-politikwissenschaft/

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statt klassismus und eingebildeter bildungsdistinktion
https://www.migazin.de/2015/07/30/nach-unten-getreten-fluechtlingsfeinde-sind-nicht-nur-neue-asoziale/

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zwei anmerkungen
1. "falls jetzt demnächst zufällig die asylgesetzgebung verschärft werden sollte, können sie ja auch mal dran denken." (s.o.).

2. "Erschreckend: Neben Oslo (Norwegen) konsumieren die Dresdner besonders viel der gefährlichen Droge Crystal (Methamphetamine), führen mit den Norwegern beim Test unter 42 europäischen Großstädten. Exakt 133 Milligramm pro 1000 Einwohner und Tag fließen durchs Abwasser, so die gemessenen Proben von 2014.
Kurios: Dienstags liegt der Wert bei über 150 Milligramm, das ist der Spitzenwert der Woche."


wunderschön. aber was geht eigentlich bei den luschen von pegida oslo?

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