worum es geht: konsum

Dienstag, 6. August 2013

sommerloch
bei der ganzen hysteriker*innen-propaganda um imaginierte burgerrechte geht's meist schon nach wenigen worten nicht mehr um kantinenfleisch und das mittägliche schnitzelkoma.
dabei liegt der newsgehalt folgenden satzes "Öffentliche Kantinen sollen Vorreiterfunktionen übernehmen. Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein 'Veggie Day' sollen zum Standard werden" ziemlich bei null, entstammt er doch dem brandheißen wahlprogramm der grünen von vor drei monaten, das bisher bekanntermaßen ausschließlich als bückware in veganen verschwörer*innenkreisen gehandelt wurde.

die alten radikalökologen unter peter altmeier sind da schon weiter. in geheimen weltunterjochungsphantasien vom oktober bereits letzten jahres empfiehlt eine der revolutionärsten und auch schon in der vergangenheit erfolgreichsten unterdrückungsmaschinerien, nämlich das christdemokratisch geführte umweltbundesamt in einem sinistren untergrundpamphlet, dass die bundesregierung u.a.:
• national eine Vorreiterrolle bei der Transformation des Konsum- und Ernährungssystems einnimmt. Ziele sind hier der nachhaltige, verantwortungsvolle Konsum, eine Reduzierung des Fleischverbrauchs sowie eine Verminderung der Nahrungsmittelverschwendung. Eine ökologische, klimagerechte Ernährung soll durch ökonomische und steuerliche Instrumente privilegiert werden, dies bedeutet, dass für umwelt- und klimaschädliche Produkte und Verfahren die Mehrwertsteuer erhöht oder entsprechende Steuern erhoben werden sollten. Flankiert werden sollten diese Maßnahmen durch Bildungs- und Beratungsmaßnahmen zur Förderung des nachhaltigen Konsumverhaltens sowie Maßnahmen zur Stärkung des Absatzes von Bioprodukten und fleischreduzierter Speisepläne in öffentlichen Einrichtungen
da brat mir doch einer einen storch! die arglose bevölkerung soll schamlos um seinen letzten rettungsring gebracht werden! aber schon kohl hatte ja zu seinem amtsantritt gesagt, man müsse den gürtel enger schnallen - man hätte es also wissen können.
das läuft dann wohl auf eine große koalition hinaus und nur die currywurst-spd wird uns erretten (sollte sie noch dem wurst-case-scenario entrinnen)!

solange größerere teile der hiesigen bevölkerung einen veggie-day in der betriebskantine mehr fürchten als den überwachungstaat, bekommen wir auch dieses sommerloch zuverlässig zubetoniert.

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Also, ich nehm dann mal Fritten Spezial!

Ich finde ja, das sind so richtige Helikopterpolitiker ,o)

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ich bleib bei orloog.

*policopter"

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breaking news
breaking news: Forscher erschaffen Gemüsebratlinge aus Dinkelstammzellen. breaking news

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na, geht doch!

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Und ich dachte, bei Burgerrechten ginge es um Rechte der Burgerking-Angestellten.
Etwas im Wahlkampf zu fordern, was eigentlich schon Regeriungsprogramm ist, ist ja aber auch etwas lahm (auch wenn Theorie und Praxis sich manchmal etwas unterscheiden), oder?

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Unter den Burgerkingangestellten gibt es Burgerrechte?

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leider nicht mal die. so kann man halt auch billig fleisch verkaufen.

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ich nehm' den storch.

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zähes geflügel, würd ich tippen. aber diese schenkel!

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Na, und gefüttert immerhin noch mit freilaufendem Frosch statt mit Mais und Soja. Ist dieser Tage ja auch schon was wert.

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Ich finde das geäußerte Unbehagen eigentlich ganz nachvollziehbar. Ich würde das auch nicht gegen andere wichtige Themen wie "Überwachung" (was für die meisten anders als die Wurst, um die es geht, viel zu abstrakt ist) ausspielen wollen. Das eine hat wie das andere seine Aufreger-Berechtigung. Die Grünen hätten aus der Glühbirnen-Revolte lernen können.

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Ergebnis der Butterberg-Konferenz? 3 Themen - 3 Tage?

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Ob die Einführung eines neuen Speisegesetzes die Lösung bringt (für welches Problem: Überproduktion von Nahrungsmittelpflanzen, Billigfleisch? Fettleibigkeit? Haltungsbedingungen von Nutztieren? Verschwendung von Nahrungsmitteln?)? Als jemand der seit Kindertagen an abwechslungsreiche und fleischarme Koste gewöhnt ist, blicke ich fast jeden Tag verzweifelt auf die Auswahl in unserer Kantine: 1 Kilo Schweinefleisch mit Sättigungsbeilage oder Tofuwurst mit Wassergemüse, was nehmen wir denn heute?

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nachtrag auf eher theoretischer ebene
in der telepolis:
http://www.heise.de/tp/artikel/39/39650/1.html

was hier fehlt: die grundsätzliche kritik an der schamlosen ausbeutung der kreatur.
was hier schön herausgestellt wird:
greenpeace ist ein scheißverein.

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