Samstag, 23. Januar 2010
worum es geht: konsum

fußball und nationale identität in europa
da ein lieber freund ganz offenbar zu viel freizeit hat und also nebenbei noch hübsche bücher schreibt und rausgibt, müssen sie alle - jetzt wo das buch schon mal da ist - das auch gefälligst kaufen:

"Ein Spiel dauert 90 Minuten. Meistens jedenfalls. In seiner diskursiven Verlängerung kann ein Fußballspiel noch über Jahrzehnte nachwirken. Als Objekt der Kulturproduktion wird es hier als Friedensstifter, dort als Kriegsauslöser, hier als Separationsinstrument, dort als Gründungsmythos eines ganzen Volkes gedeutet.
In jedem Fall findet auch der globalisierte Fußballsport weiterhin in einer nationalen Hülle statt. In neun Einzelfallstudien, von Schottland über Katalonien bis Österreich, werden in diesem Band sozialwissenschaftliche Antworten auf die Frage gesucht, welche Identifikationsmöglichkeiten ein im Prinzip antinationales Spiel der Nation bereitstellt."

so sieht's doch mal aus.

nette leute, die diesen artikel gekauft haben, kauften auch den anderen

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Dienstag, 19. Januar 2010
worum es geht: getier

wer da?


weiter an der rätselfront:
wer war da zu besuch auf der terrasse?

jetzt zeigt sich, wer das schlaue buch vom fähnlein wieselschweif
(oder vergleichbares) seinerzeit mit inbrunst studierte....

->update

->lösung

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Freitag, 15. Januar 2010
worum es geht: leidige chronistenpflicht

das kommt einem doch spanisch vor!
bei allem elend, das das viel gebeutelte haiti mal wieder heimsucht: die insel, auf der sich haiti befindet, heißt - hispaniola.

und nicht "karibikinsel haiti". (niemand verlangt optional die originalschreibweise "haïti" mit trema!)
immer und immer wieder wird dieser blödsinn durch die welt getrötet.
niggemeier, übernehmen sie!

der nachbar, mit dem sich haiti die insel teilt, heißt nämlich dominikanische republik, von touribomberbesatzungen oft liebevoll "domrep" genannt.
und da komme ich nicht umhin, die geschichte von der herzensguten, aber nunja, eben blonden friseurin (seufz!) zu erzählen, die sich vor vielen jahren mit mir und anderen zusammen ein paar euro in einem musikgroßhandel dazu verdiente.

freudestrahlend wurden die diesjährigen urlaubsziele ausgetauscht:
- "domrep!"
der bösartige kollege:
- "wo ist das überhaupt?"
- "öh, weiß ich auch nicht"
bösartiges grinsen.
dann nach langem schweigen der jetzt nachdenklich gewordenen kollegin:
- "was für eine sprache spricht man dort eigentlich?"
der bösartige kollege:
- "dominikanisch!"
- "oh! aber ich kann doch gar kein dominikanisch! eigentlich kann ich nix anderes wie deutsch."

wiederbelebung des bösartigen kollegen.

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Dienstag, 12. Januar 2010
worum es geht: machenundtun

per movendum ad vomendum
wenn ich viel durch die gegend gurke, wird mir irgendwann schlecht.
vomit ich das verdient habe, weiß ich nicht.

und was mache ich jetzt eigentlich mit den ganzen hamstern?
ich habe mich schließlich bevorratet.

blödes wochenende.

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Donnerstag, 7. Januar 2010
worum es geht: stadtlandfluss

kalt erwischt




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